
Das Fotoprojekt „Bildschön“ haben Ute Grahn, Barbara Schwartz und ich im Team entwickelt. Ute und Barbara hatten die Idee und haben die Vorarbeit geleistet und die 15 Frauen angesprochen, die sich fotografieren ließen. Ich durfte dann die Aufnahmen machen. Sämtliche Bilder sind in meinem kleinen Atelier entstanden.
Der Grundgedanke war: Frauen über 60 sind in unserer Gesellschaft nach wie vor häufig unsichtbar, obwohl sie ein Drittel der weiblichen Bevölkerung in Deutschland ausmachen. Wir wollten diesen Frauen Mut machen, sich zu zeigen, wie sie sind. Und wir wollten nachweisen, dass Schönheit überhaupt nicht von körperlichen Merkmalen abhängt. Sondern dass sie auf Ausstrahlung beruht.
Die Fotos zeigen Frauen – allesamt keine Profis, die meisten aus dem Raum Hannover – zwischen 60 und Ende 70. Sie zeigen sie voller Freude und Kraft, mit ihren Falten, mit sich und ihren Körpern im Einklang. Unretuschiert, ohne Weichzeichner.

60 Bilder aus dem Projekt wurden im Oktober 2025 erstmals in der hannoverschen Galerie LortzingArt gezeigt. An Pfingsten 2026 werden sie im Kulturhaus Brelinger Mitte (Wedemark) zu sehen sein. Für 2027 sind Ausstellungen in Bremen und in der Kunsthalle Rasselmania in Hildesheim vereinbart (siehe auch unter Termine).
Zudem ist im hannoverschen Wehrhahn-Verlag der „Bildschön“-Bildband mit 72 Fotos auf 104 Seiten erschienen (siehe auch unter Bücher).

Wir danken unseren Förderern, allen voran dem Frauenclub Zonta Hannover, der uns sehr unterstützt hat, aber ebenso der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft und der Hildebrandt Hausverwaltung KG. Und wir danken all denen, die großzügig über das Crowdfunding Geld gespendet haben. Ohne sie hätte das ganze Projekt nicht realisiert werden können.
- „Wahre Schönheit hat Falten“, schreibt Anastasia Schell in ihrer Besprechung in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 11.10.2025.
- Am 14.10.2025 berichtete NDR Kultur über die Vernissage in der Galerie LortzingArt in Hannover.
- Am 24.11.2025 ist ein weiterer Text in der HAZ erschienen, für den Jutta Rinas drei Frauen aus dem Projekt befragt hat, warum sie sich haben fotografieren lassen: „Ich habe mich endlich ausgesöhnt mit meinem Körper.“
